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Narrenbaumstellen |
Am 11. Februar 1988 wurde um 16 Uhr 51 der erste Narrenbaum im Ortsteil „Unterkeschtenbach“ alias
Niederweier aufgestellt. Die Idee dazu hatten Petra und Roland Rahner, beide begeisterte Fasenachter,
die bei vielen Fastnachtsumzügen und Narrenbaumstellen der Region zu finden waren. So fragten sie sich eines
Tages „ Warum soll es so was nicht auch bei uns geben?“
Viele Niederweimer Bürger boten sofort ihre Mithilfe an.
Und los ging das Planen, Organisieren und Schmücken der Straßen mit Seilen, an denen „schmutzige Wäsche“
von Haus zu Haus gespannt wurde.
Den ersten Baum spendete Förster Arno Melcher. Als närrischer Festplatz wurde das „Niederweimer Schwimmbad“
gewählt.
Familie Gerstner erklärte sich bereit für Getränke und Würstle zu sorgen. Der Musikverein „Eichelberg“
wurde für den musikalischen Teil gewonnen und die Freiwillige Feuerwehr erklärte sich für die notewendige
Sicherung des Umzuges und der Feier am „Schwimmbad“ bereit.
Es wurde ein voller Erfolg, der die Macher dazu ermutigte diese Fest jährlich zu wiederholen.
Ab 1995 führte die neu gegründete Narrengruppe „Keschte-Igel“ die Tradition des Narrenbaumstellens an
gleicher Stelle fort.
Erstmals im Jahr 2001 wurden Umzug und Narrenbaumstellen nach Oberweier verlegt, da der Platz in Niederweier
zu klein wurde. Der Umzug führte, (wie auch heute noch) vom Pfarrzentrum zum Rathaus wo der Narrenbaum aufgestellt
wurde, von dort ging es weiter zum Festplatz der seit dem Jahr 2000 überdacht ist.
Im Januar 2006 stellt die Narrengruppe den Narrenbaum wie jedes Jahr am Rathaus und begibt sich hinterher
mit allen Interessierten in die Halle zum 1. Brauchtumsabend in Oberweier.
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